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Aktuell – Felix Sandmayr über Musik- und Kulturreisen in Zeiten von Corona

Viele möchten wieder auf Reisen gehen, doch fragen sich, wie und wo das im Moment überhaupt möglich ist. Wir haben den Geschäftsführer von Atlas Reisen Felix Sandmayr über die aktuelle Situation der Musik- und Kulturreisen befragt. Hier sind seine Antworten. 

Wie ist die aktuelle Situation bei den Musikreisen in Europa?

Die Situation ist nicht einfach. Durch den „Fleckenteppich“ in Europa ist es sehr schwierig, feste Aussagen für die Zukunft zu machen. Die Spielpläne werden kurzfristig aufgelegt und auch immer wieder geändert. Da ist viel Flexibilität gefragt.

Wie reagieren Ihre Kunden? Gibt es Nachfrage?

Ja es gibt wieder eine Nachfrage nach Reisen – nicht auf dem Niveau von früher aber die Kunden sehnen sich nach Reiseerlebnissen verbunden mit Kultur.

Als Spezialist für Gruppenreisen: welche Einschränkungen müssen Sie in Kauf nehmen? Wie schnell ändert sich die Lage?

Die Maske ist in der Zwischenzeit ein stetiger Begleiter. Für den einen Kunden ist es eine Einschränkung, andere Gäste haben sich daran gewöhnt. Ohne Maske kann heute kein Opernhaus betreten werden. Die Lage in den einzelnen Ländern und auch Städten ändert sich laufend – das ist eine grosse Herausforderung für uns.

Was ist individuell gerade möglich und buchbar?

In Deutschland sind zum Beispiel Reiseziele wie Dresden, München oder auch Leipzig buchbar. Auch die Scala in Mailand hat nun bis Ende November den Spielplan veröffentlicht.

Haben Sie auch ein konkretes Beispiel? Wie sieht es im Moment aus, wenn man bereits eine Reise gebucht hat?

Bei Atlas Reisen sind wir da sehr flexibel. Ein befreundetes Ehepaar hatte zum Beispiel eine Reise nach Russland für Anfang März 2020 geplant. Da war noch alles gebucht und bestätigt. Sie hatten sogar schon die Reiseunterlagen in der Hand. Dann kam Corona und wir haben kurzerhand alles in den September verschoben. Unser Team kennt sich bereits gut aus und findet gemeinsam mit den Kunden die beste Möglichkeit, die Reise umzuplanen und neue Reiseziele einzubauen. Die Umbuchung wurde einfach und speditiv gemacht, ohne Buchungsgebühr oder Zusatzkosten. Leider wurden die Flüge im September auch annulliert und jetzt haben wir die Reise auf den Mai 2021 verschoben, ebenso unkompliziert und schnell. Als Reiseveranstalter mit exzellenten und langjährigen Kontakten zu den Leistungsträgern vor Ort können wir schnell und flexibel auf Veränderungen reagieren. Das wissen unsere Kunden zu schätzen.

Welche Zukunftsszenarien sehen Sie?

Wir Touristiker waren immer flexibel – die aktuelle Situation ist aber mit nichts vergleichbar und eine enorme Herausforderung. Eine langfristige Planung ist fast nicht mehr möglich. Sobald eine Impfung oder gute Medikamente verfügbar sind, wird sich die Lage beruhigen. Bis dahin bleibt die Devise – innovativ bleiben und immer neue Möglichkeiten suchen.

Man muss kreativ werden: Was hat die Branche hervorgebracht? Überlegen Sie selbst neue Produkte zu entwickeln?

Eine neue Idee ist zum Beispiel unsere Reise „Beethoven im Schloss“. Viele Gäste ziehen es vor in kleinem persönlichen Rahmen Musik zu geniessen, statt in grossen Sälen mit 1500 Gästen. So haben wir zum Beispiel in Norddeutschland ein Schloss gemietet für rund 25 -30 Gäste. Die Konzerte finden auf dem Schloss in erlesenem Kreis statt. Beethoven auf dem Schloss für 28 Zuhörer – eine grossartige Sache!! Der Mut wurde belohnt und die Reise ist ausverkauft. Abgerundet wird die Reise mit kulinarischen und touristischen Höhepunkten.

Das hört sich nach vielversprechenden und innovativen neuen Musikreisen an. Vielen Dank für diesen Einblick in den aktuellen Alltag von Atlas Reisen.

Und wie sieht es mit Ihnen aus? Sehnen Sie sich auch wieder nach Reisen und Kultur? Dann zögern Sie nicht unser Team zu kontaktieren. Wir beraten Sie über die aktuelle Situation und Angebote für Opern- und Musikreisen.

 

Veröffentlicht am 21. Oktober 2020
Viktoria

Viktoria

Reisebloggerin aus Leidenschaft! Das bin ich. Meinen ersten Sprachaufenthalt verbrachte ich in den USA. Später konnte ich als Teamer auf Jugendsprachreisen in Malta und Brighton arbeiten. Mein Beruf als Spanisch-, Deutsch- und Englischlehrerin hat mich in die verschiedensten Länder in Nord- und Südamerika sowie Europa geführt und mich zu einer begeisterten Bloggerin gemacht.

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